Holzzäune – Perfektion muss nicht schwierig sein

parrot-417967_640Zäune sollen einen harmonischen Abschluss zum Grundstück bilden, unerwünschte Eindringlinge fernhalten und das Gesamtbild optimieren. Allerdings ist ein Zaun nicht nur dazu da, um eine gewissenhafte Schutzfunktion zu erfüllen, sondern er soll auch noch schön anzusehen sein.

Damit ein Holzzaun über all diese Aspekte verfügen kann, muss jedoch keine Zauberei vorherrschen. Auch die Do-it-yourself-Variante ist von jedem Eigenheimbesitzer einfach umzusetzen und kann sich durchaus sehen lassen, wenn einige Schritte beachtet werden.

Holzarten beachten und pflegen

Im Gegensatz zu einem Maschendrahtzaun oder einem Doppelstabmappenzaun muss einem Holzzaun eindeutig mehr Pflege zuteil werden. So sind die Pfosten in der Regel nicht kesseldruck- oder gar tauchimprägniert und somit den Einflüssen der Natur recht schutzlos ausgesetzt. Damit der Zahn der Zeit hier nicht zu arg nagt, muss mit einer Lasur die Feuchtigkeit in Schach gehalten werden.

So werden ebenso UV-Licht und Schädlinge, welche in die Zaunelemente einzudringen versuchen, geschickt abgewehrt. Damit dessen ungeachtet dieses Unternehmen glückt, sollte bereits zu Beginn auf die richtige Holzwahl geachtet werden. Wer hier eine längere Lebensdauer wünscht, bedient sich einfach der Douglasie, der Lärche oder Eiche.

Mit den richtigen Materialien einen soliden Zaun schaffen

Damit das Bauvorhaben auch nicht gestört wird, sollten alle nötigen Zaunelemente und Bauteile gleich zu Beginn der Arbeit angeschafft werden. Für einen niedrigen Lattenzaun müssen die Pfosten nur der Länge des Zaunes angepasst werden. Weiterhin empfehlen sich Bitumen, Pinsel, Zaunhalter, Wasserwaage, ein Akkuschrauber, Kanthölzer und ein Maßband.

Ebenso wie das Anbringen vom Maschendrahtzaun oder Doppelstabmattenzaun sollte beim Holzzaun Ruhe vorherrschen. Stress und Zeitdruck hinterlassen eher ein unschönes Ergebnis. Zuerst werden demnach die Pfosten in das Erdreich eingelassen und mit Bitumen eingestrichen. Nun wird eine Richtschnur gespannt, die der Orientierung dient. Mit Hilfe dieser Maßgabe werden letzten Endes die Zaunelemente an der geplanten Linie angebracht.

Die Wasserwaage wird zur Ausrichtung des Zauns regelmäßig angelegt, um etwaige Korrekturen vorzunehmen. An den Pfosten wird schlussendlich eine Querlatte angebraucht, an der auch die Zaunhalter befestigt werden. Die Zaunelemente werden von unten mit Kanthölzern abgestützt und die Seiten sauber verschraubt. Auf diese Weise entsteht nach und nach ein klassischer Zaun, der mit grünen Pflanzen kombiniert werden kann.

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